Multiple Persönlichkeit

Aus Dissoziation

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Die Grundidee der Multiplen Persönlichkeit ist, dass innerhalb eines menschlichen Körpers mehrere Personen bzw. Innenpersonen bzw. Identitäten/Persönlichkeiten/Persönlichkeiten existieren. Mehrere davon können wechselseitig teilweise oder vollständig die Kontrolle über das Außen übernehmen, also über das Denken, das Fühlen und das Handeln des Menschen, wie es sich durch den Körper für die Außenwelt darstellt bzw. darstellen kann.

[bearbeiten] "Fachliche" Definitionen

Die "Fachwelt", also Psychologinnen und Psychologen sowie Psychiaterinnen und Psychiater, orientiert sich zur Definition oft an Diagnosekatalogen wie dem ICD-10 oder dem DSM (aktuelle Ausgabe DSM-IV bzw. DSM-IV-TR, ältere Ausgaben DSM-III-R und DSM-III).

Sprich "Multiple Persönlichkeit" wird mit den Diagnosen der Multiplen Persönlichkeit bzw. Multiplen Persönlichkeitsstörung (MPS, englisch: MPD = Multiple Personality Disorder) bzw. Dissoziativen Identitätsstörung (DIS, englisch: DID = Dissociative Identity Disorder) gleichgesetzt.

Die Definitionen "verlangen" alle einen Ausschluß anderer Ursachen (organische Erkrankungen, Verursachung durch Drogen), das Vorhandensein von zwei oder mehr "Identitäten oder Persönlichkeitszuständen" (DSM-IV) bzw. "Persönlichkeiten" (ICD-10) bzw. "Persönlichkeiten und Persönlichkeitszuständen" (DSM-III-R und DSM-III). Diese werden durch eigene, unterscheidbare Muster von (Zugang zu) Erinnerungen, Verhaltensweisen, Denkweisen usw. charakterisiert und übernehmen zu unterschiedlichen Zeiten die Kontrolle (bei ICD-10 und beim DSM-III und -III-R "die volle Kontrolle"). Desweiteren werden Amnesien, die in ihrem Ausmaß nicht durch normale Vergesslichkeit zu erklären sind, verlangt (DSM-IV, DSM-III, ICD-10; nicht im DSM-III-R!).

Ausführlichere Zitate zu den Definitionen finden sich auf Seiten der ISSD Deutschland.

[bearbeiten] Weiterführende Links

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